Geographie

COP 23 - die Geographen des Sibis besuchen den Climate Planet

Am 7.11.2017 besuchten die beiden Leistungskurse Geographie der Q1 den im Zuge der 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen errichteten Climate Planet in der Bonner Rheinaue.

Der Climate Planet ist eine 20 Meter hohe Weltkugel, die im Inneren ein 360-Grad-Kinoerlebnis bietet.

In dem 40 minütigen Film machten wir mit den anderen etwa 170 Zuschauern eine Klimareise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Erde.

Im Anschluss ging es in einem Filmgespräch u.a. um die Folgen des Klimawandels und die Frage welche Bedeutung der Klimawandel für unser Leben hat.

Um den Climate Planet herum ist eine multimediale Ausstellung arrangiert, welche die verschiedenen Facetten des Klimawandels und Lösungsansätze darstellt.

Ein abschließender Spaziergang durch die Rheinaue hat noch einmal eindrucksvoll verdeutlicht, wie groß - in jeder Hinsicht -die Klimakonferenz ist.

Für die Geographen

Bettina Lettau und Arne Brack

 

Impressionen der Exkursion

 

Sekundarstufe I

 

 

 

Sekundarstufe II

EF Braunkohletagebau Indem und Kraftwerksbesuch

Q1 Strukturwandel im Ruhrgebiet

Q2 Stadtexkursion 

 

Vom 3. bis zum 7. Oktober 2016 sind wir, der Erdkunde-LK von Frau Haseleu und der Mathe-LK von Herr Lennartz, zusammen mit Herr Brack und Frau Höppner in die Tschechische Republik, nach Prag geflogen. Fünf Tage lang wanderten wir durch die goldene Stadt und haben dabei tschechisches Großstadtleben, Kultur, Geschichte und noch vieles mehr hautnah erlebt. Jeder Tag hat ein eigenes Erlebnis mit sich gebracht, wodurch wir immer etwas Neues über die Stadt gelernt haben.

Am ersten Tag haben wir eine Tour durch die Prager Innenstadt gemacht und dabei die außergewöhnliche Architektur und Geschichte der Stadt erkundet. Egal wo man auch war, überall konnte man die imposanten Gebäude im Stil der Renaissance beobachten. Man glaubte fast, man wäre von unzählig vielen Festungen umgeben. Dabei haben wir historische und architektonische Meisterwerke besucht, wie zum Beispiel die Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus, die Teynkirche, den Wenzelsplatz und noch vieles mehr. Zu vielen dieser Sehenswürdigkeiten hielten wir Schüler kurze Referate um darüber grundlegend zu informieren, was einen guten Einblick in die Geschichte der Stadt gegeben hat.

Weiter ging es in die Stadt „Mladá Boleslav“, wo wir das Skoda Museum und zwei Produktionsstätten besucht haben und dort zahlreiche Informationen über die Geschichte und die Entwicklung des 1895 gegründeten Automobilherstellers erhielten.

Des Weiteren gewannen wir interessante Einblicke in Produktionsabläufe und – planungen sowie Erläuterungen zur just in Time, just in sequenz-Produktion und zur Zusammenarbeit mit den Zulieferern in der Praxis. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Trappenstiftung für die finanzielle Unterstützung bedanken, die es uns möglich gemacht hat die im Unterricht erlernten Inhalte auch in praktischer Umsetzung erfahren zu können.

Nach dieser Tour sind wir am zweiten Tag in den Prager Stadtteil „Žižkov“ gefahren, welcher ein relativ hoher Kontrast zum Stadtkern ist und haben dort die Struktur der Stadt aus geographischer Perspektive analysiert und dadurch unser Wissen über Stadtentwicklung, anschaulich erweitern können. Dies haben wir gemacht, indem wir unsere „geographische Brille“ aufsetzten und in einzelnen kleinen Gruppen von unterschiedlichen Startpunkten aus durch die touristenleeren Viertel bis zum Fernsehturm geschlendert sind. Wir haben dabei erkundet, welche Unterschiede es zwischen den Gebäuden, Nutzungen und Bewohner der Stadtteile gibt durch die wir unseren Weg bahnen mussten. Was für uns Geographen natürlich kein Problem darstellte, da der Žižkov-Turm, der 216 Meter hohe Fernsehturm

Dieser beinhaltet neben einer Aussichtsplattform (95 Meter) auch ein Restaurant in 63 Metern Höhe und ist besonders auffällig durch die Baby-Statuen, die am Turm befestigt sind und dieses scheinbar „hochkrabbeln“.

Der dritte Tag beinhaltete eine ganze Reihe an Besichtigungen von Synagogen, welche im jüdischen Viertel Prags eine historisch wichtige Rolle spielen und architektonisch ebenfalls beeindruckend sind – sowohl von außen als auch von innen (bspw. durch goldene Innenwände beschriftet mit knapp 78.000 Namen von jüdischen Opfern des Holocausts in alphabetischer Reihenfolge). Ebenso beeindruckend ist der nah anliegende jüdische Friedhof, welcher äußerlich betrachtet einem zerstörten Gebäude ähnelt, da die Grabsteine dicht und relativ unkoordiniert, auf einer Fläche von ca. einem Hektar, aneinander gereiht sind. Trotz dieser kleinen Fläche, enthält der Friedhof etwa erstaunliche 100.000 begrabene Menschen, unter dem Erdboden, da die Verstorbenen in Schichten übereinander begraben wurden.

Einen Tag später machten wir uns auf den Weg zur Prager Burg, welche auf einem Berg Hradschin gelegen ist und daher überall in Prag zu sehen ist. Nachdem den Schülern Zeit zum Fotografieren des erstaunlichen Ausblickes geboten wurde, begannen wir unsere Tour im Hof des neuen königlichen Palasts, bis hin zum Veitsdom, dem größten Kirchengebäude Tschechiens, durch das goldene Gässchen mit seinen kleinen Häusern, und über verschiedenste andere Teile der Prager Burg, welche übrigens das größte geschlossene Burgareal der Welt ist, in dem man von vielen Orten über die ganze Stadt blicken kann.

Am letzten Tag besuchten wir noch den Vyšehrad, auch Prager Hochburg genannt. Dort genossen wir einerseits den tollen Ausblick, außerdem auch die architektonische Brillanz des imposanten Gebäudes und das letzte Zusammensein in der Gruppe. Abschließend wurden noch einige Gemeinschaftsfotos aufgenommen.

Abgesehen von den täglichen Ausflügen und Erlebnissen durften die Schüler auch das Prager Nachtleben genießen. Dann ging es bei den Meisten in verschiedene Bars, man lernte die Kneipenkultur Prags kennen, oder man besuchte den größten Club Europas – direkt an der Moldau gelegen und beeindruckend ausgestattet. Dort wurden dann von einigen Schülern auch kurzfristige Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen aus Prag selbst oder aus anderen Ländern gemacht. Wenn auch ausgelassen gefeiert wurde, schlug niemand je wirklich über die Strenge. Am letzten Abend unternahmen dann sogar die beiden gesamten Leistungskurse samt Lehrer zusammen einen Ausflug in besagten Club und erlebten dort einen würdigen Abschluss einer tollen Kursfahrt.

Von Jonah Grün & Bastian Gotthardt