Geographie

Geocaches rund ums SIBI von Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche entworfen:

 

Geocaches1.82 MB

Exkursion Tagebau Inden mit anschließender Besichtigung des Kraftwerkes Weisweiler

Um 7.45 Uhr trafen sich 48 SchülerInnen und zwei Erdkundelehrer, welche die Exkursion begleiteten an der Busaltelle der Löwenburg-Grundschule, um von dort aus den „weiten“ Weg per Bus eine Stunde lang in Richtung des Kraftwerkes Weisweiler anzutreten, welches von RWE betrieben wird. Dort angekommen und nach einer kurzen Pause, in der alle Mädchen zur Toilette rannten, wurden wir von einem circa 60 Jahre alten Mann in einen Präsentationsraum geleitet. Hier wurden die SchülerInnen in zwei Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe begann die Exkursion mit einem Vortrag zum Thema „Zukunft der Braunkohle“. Positiv sind uns die vielen Plakate aufgefallen, die den Vortrag unterstützten und anschaulicher machten. Der Fakt von der drastischen Verkleinerung des Braunkohleabbaus und den damit verbundenen schwindenden Arbeitsplätzen in diesem Bereich blieb uns besonders im Gedächtnis.

Anschließend besichtigten wir den im Vortrag beschriebenen Tagebau. Auf unserem Weg fuhren wir per Planwagen, welcher aus einem Actionfilm zu stammen schien, zu einem Aussichtspunkt, von dem man beinahe gänzlich den Tagebau Inden überblicken konnte. Die von dort aus zu erkennenden   Hügel waren Teil der Folgen dieser Art von Energiegewinnung, was uns unser „Guide“ über Lautsprecher erklärte. Ein ebenfalls nennenswerter Natureingriff, über den wir im Vorbeifahren informiert wurden, war, dass der Fluss wegen der Braunkohlegewinnung verlegt werden musste.

Von dem Aussichtspunkt erkannten wir erstmals das Ausmaß und die enorme Fläche, die für den Abbau wich. Ernsthafte Probleme bei dem Landaufkauf seitens der Vorbesitzer, beispielsweise Bauern, gab es angeblich nicht. Nachdem wir eine Schranke passiert hatten, durften wir den Tagebau aus nächster Nähe besichtigen. Entlang der Förderbänder fuhren wir einen Kilometer bis zu dem riesigen Schaufelradbagger, welcher einen beachtlichen Durchmesser aufwies. Die Rekultivierung in den schon abgetragenen Gebieten war augenscheinlich gelungen und schreitet weiter voran.

Das anschließende Mittagessen nahmen wir zusammen mit den Mitarbeitern in der kraftwerksinternen Kantine ein.

Darauf folgte für unsere Gruppe ein weiterer Vortrag von einem anderen Mitarbeiter. Dieses Mal wurden wir über Fakten zum „kleinstmöglichen“ CO2-Verbrauch und dem Kraftwerk selber informiert. Im Anschluss daran gingen wir, mit Schutzkleidung und Kopfhörern ausgestattet, in das Kraftwerk. Die Kopfhörer stellten sich insofern als sinnvoll heraus, als dass im Kraftwerk ein hoher Lautstärkepegel herrschte. Die Verbrennungsanlagen der Kohle erzeugen hohe Temperaturen, die es im Sommer zu unangenehmen Arbeitsbedingungen machen. Mit dem Aufzug fuhren wir 170 Meter nach oben, genossen dort die Aussicht und fuhren wieder nach unten. Das restliche Kraftwerk besichtigten wir - in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit - leider im Eiltempo, weswegen wir den Aufbau und die großen Maschinen nicht dem Vortrag zuordnen konnten.

Insgesamt würden wir die Exkursion als durchaus gelungen und sinnvoll erachten, da man sich, ohne den Tagebau selbst gesehen zu haben, nur schwer die Dimensionen ausmalen kann. Generell half der Ausflug bei der Verknüpfung des erlangten Wissens mit der Realität. Wir wünschen uns jedoch, dass andere SchülerInnen in Zukunft nicht mehr die Möglichkeit haben werden, den Tagebau selbst zu besichtigen, da diese Art von Energiegewinnung fatale Folgen für die Umwelt hat und schnellstmöglich durch erneuerbare Energien ersetzt werden sollte.

Judith und Suse (EF)

 

12. Januar 2018 China-Abend 

Die Schülerinnen und Schüler (Q2) der Begabtenförderung des Sibis "denken weiter"!
An diesem Abend präsentieren sie die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten unter dem Motto "Fokus auf China".

Weitere Informationen können Sie der folgenden Seite entnehmen.

 

 COP 23 - die Geographen des Sibis besuchen den Climate Planet

Am 7.11.2017 besuchten die beiden Leistungskurse Geographie der Q1 den im Zuge der 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen errichteten Climate Planet in der Bonner Rheinaue.

Der Climate Planet ist eine 20 Meter hohe Weltkugel, die im Inneren ein 360-Grad-Kinoerlebnis bietet.

In dem 40 minütigen Film machten wir mit den anderen etwa 170 Zuschauern eine Klimareise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Erde.

Im Anschluss ging es in einem Filmgespräch u.a. um die Folgen des Klimawandels und die Frage welche Bedeutung der Klimawandel für unser Leben hat.

Um den Climate Planet herum ist eine multimediale Ausstellung arrangiert, welche die verschiedenen Facetten des Klimawandels und Lösungsansätze darstellt.

Ein abschließender Spaziergang durch die Rheinaue hat noch einmal eindrucksvoll verdeutlicht, wie groß - in jeder Hinsicht -die Klimakonferenz ist.

Für die Geographen

Bettina Lettau und Arne Brack

 

Impressionen der Exkursion

 

Sekundarstufe I

zu aktuellen Themen des Unterrichts, bspw.

Landwirtschaft in Deutschland

Leben in den Tropen (Museum König, Tropenhaus in Köln)

...

 

Sekundarstufe II

EF Braunkohletagebau Indem und Kraftwerksbesuch

Q1 Strukturwandel im Ruhrgebiet

Q2 Stadtexkursion 

und zu aktuellen Themen (bspw. COP 23, Tag der offenen Tür der Universität zu Köln inklusive Exkursion,..)

Vom 3. bis zum 7. Oktober 2016 sind wir, der Erdkunde-LK von Frau Haseleu und der Mathe-LK von Herr Lennartz, zusammen mit Herr Brack und Frau Höppner in die Tschechische Republik, nach Prag geflogen. Fünf Tage lang wanderten wir durch die goldene Stadt und haben dabei tschechisches Großstadtleben, Kultur, Geschichte und noch vieles mehr hautnah erlebt. Jeder Tag hat ein eigenes Erlebnis mit sich gebracht, wodurch wir immer etwas Neues über die Stadt gelernt haben.

Am ersten Tag haben wir eine Tour durch die Prager Innenstadt gemacht und dabei die außergewöhnliche Architektur und Geschichte der Stadt erkundet. Egal wo man auch war, überall konnte man die imposanten Gebäude im Stil der Renaissance beobachten. Man glaubte fast, man wäre von unzählig vielen Festungen umgeben. Dabei haben wir historische und architektonische Meisterwerke besucht, wie zum Beispiel die Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus, die Teynkirche, den Wenzelsplatz und noch vieles mehr. Zu vielen dieser Sehenswürdigkeiten hielten wir Schüler kurze Referate um darüber grundlegend zu informieren, was einen guten Einblick in die Geschichte der Stadt gegeben hat.

Weiter ging es in die Stadt „Mladá Boleslav“, wo wir das Skoda Museum und zwei Produktionsstätten besucht haben und dort zahlreiche Informationen über die Geschichte und die Entwicklung des 1895 gegründeten Automobilherstellers erhielten.

Des Weiteren gewannen wir interessante Einblicke in Produktionsabläufe und – planungen sowie Erläuterungen zur just in Time, just in sequenz-Produktion und zur Zusammenarbeit mit den Zulieferern in der Praxis. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Trappenstiftung für die finanzielle Unterstützung bedanken, die es uns möglich gemacht hat die im Unterricht erlernten Inhalte auch in praktischer Umsetzung erfahren zu können.

Nach dieser Tour sind wir am zweiten Tag in den Prager Stadtteil „Žižkov“ gefahren, welcher ein relativ hoher Kontrast zum Stadtkern ist und haben dort die Struktur der Stadt aus geographischer Perspektive analysiert und dadurch unser Wissen über Stadtentwicklung, anschaulich erweitern können. Dies haben wir gemacht, indem wir unsere „geographische Brille“ aufsetzten und in einzelnen kleinen Gruppen von unterschiedlichen Startpunkten aus durch die touristenleeren Viertel bis zum Fernsehturm geschlendert sind. Wir haben dabei erkundet, welche Unterschiede es zwischen den Gebäuden, Nutzungen und Bewohner der Stadtteile gibt durch die wir unseren Weg bahnen mussten. Was für uns Geographen natürlich kein Problem darstellte, da der Žižkov-Turm, der 216 Meter hohe Fernsehturm

Dieser beinhaltet neben einer Aussichtsplattform (95 Meter) auch ein Restaurant in 63 Metern Höhe und ist besonders auffällig durch die Baby-Statuen, die am Turm befestigt sind und dieses scheinbar „hochkrabbeln“.

Der dritte Tag beinhaltete eine ganze Reihe an Besichtigungen von Synagogen, welche im jüdischen Viertel Prags eine historisch wichtige Rolle spielen und architektonisch ebenfalls beeindruckend sind – sowohl von außen als auch von innen (bspw. durch goldene Innenwände beschriftet mit knapp 78.000 Namen von jüdischen Opfern des Holocausts in alphabetischer Reihenfolge). Ebenso beeindruckend ist der nah anliegende jüdische Friedhof, welcher äußerlich betrachtet einem zerstörten Gebäude ähnelt, da die Grabsteine dicht und relativ unkoordiniert, auf einer Fläche von ca. einem Hektar, aneinander gereiht sind. Trotz dieser kleinen Fläche, enthält der Friedhof etwa erstaunliche 100.000 begrabene Menschen, unter dem Erdboden, da die Verstorbenen in Schichten übereinander begraben wurden.

Einen Tag später machten wir uns auf den Weg zur Prager Burg, welche auf einem Berg Hradschin gelegen ist und daher überall in Prag zu sehen ist. Nachdem den Schülern Zeit zum Fotografieren des erstaunlichen Ausblickes geboten wurde, begannen wir unsere Tour im Hof des neuen königlichen Palasts, bis hin zum Veitsdom, dem größten Kirchengebäude Tschechiens, durch das goldene Gässchen mit seinen kleinen Häusern, und über verschiedenste andere Teile der Prager Burg, welche übrigens das größte geschlossene Burgareal der Welt ist, in dem man von vielen Orten über die ganze Stadt blicken kann.

Am letzten Tag besuchten wir noch den Vyšehrad, auch Prager Hochburg genannt. Dort genossen wir einerseits den tollen Ausblick, außerdem auch die architektonische Brillanz des imposanten Gebäudes und das letzte Zusammensein in der Gruppe. Abschließend wurden noch einige Gemeinschaftsfotos aufgenommen.

Abgesehen von den täglichen Ausflügen und Erlebnissen durften die Schüler auch das Prager Nachtleben genießen. Dann ging es bei den Meisten in verschiedene Bars, man lernte die Kneipenkultur Prags kennen, oder man besuchte den größten Club Europas – direkt an der Moldau gelegen und beeindruckend ausgestattet. Dort wurden dann von einigen Schülern auch kurzfristige Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen aus Prag selbst oder aus anderen Ländern gemacht. Wenn auch ausgelassen gefeiert wurde, schlug niemand je wirklich über die Strenge. Am letzten Abend unternahmen dann sogar die beiden gesamten Leistungskurse samt Lehrer zusammen einen Ausflug in besagten Club und erlebten dort einen würdigen Abschluss einer tollen Kursfahrt.

Von Jonah Grün & Bastian Gotthardt

Green House – Ice House

Die Klasse 7b war am Dienstag, den 20. März 2018 bei der Klimashow „Green House – Ice House“. Zusammen mit Frau Waldästl und Herrn Wintering sind wir zur Universität nach Bonn gefahren.

Geleitet wurde die Veranstaltung vom ARD-Moderator Johannes Büchs. Außerdem waren viele Wissenschaftler eingeladen, die uns über das Thema „Klima“ informiert haben. Diese haben uns unter anderem Bohrkerne mit Schichten gezeigt, die über 1000 Jahre alt waren. Auch Schüler durften auf die Bühne, um Experimente auszuführen, unter anderem Laura, David, Simon und Jonas aus unserer Klasse.

Am Ende der Veranstaltung haben wir per live-Verbindung Kontakt zu einem Mitarbeiter eines der größten Lager für Bohrkerne aufgenommen. Dort sahen wir viele Bohrkerne aus aller Welt.

Um 13 Uhr war die Show vorbei und wir sind mit der Bahn zurück nach Hause gefahren. Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen.

Emma und Dorina (7b)

 Laura und David zusammen mit dem ARD-Moderator Johannes Büchs